Wie oben dargestellt, basiert jede Interaktion auf Typisierung und Kategorisierung von AkteurInnen. Interaktion ist demnach „nicht einfach ein Medium, in dem mehr oder weniger vorsozial gedachte Personen (als ‚Frauen’ oder als ‚Männer’) mit oder auch gegeneinander handeln, sondern Interaktion stellt einen formenden Prozess eigener Art dar, weil er Zwänge impliziert, in welche die Akteure involviert sind und denen sie nicht ausweichen können. Einer dieser Mechanismen ist der Zwang zur kategoriale